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Erinnerung an die „Quasselstrippe“ Grethe Weiser

Schon in den 30er-Jahren machte sie sich mit ihrer berühmten Berliner „Kodderschnauze“ einen Namen, obwohl sie 1903 in Hannover geboren wurde und in Dresden aufwuchs. Die Rede ist von Grethe Weiser, die in zahlreichen Kabaretts, Revuen und Operetten auf deutschen Bühnen durch die Lande tingelte.

Von 1928 bis 1930 war sie an der Volksbühne in Berlin tätig, trat dann in verschiedenen Berliner Kabaretts sowie auch als Chansonsängerin auf. Weitere Auftritte hatte sie am Thalia Theater in Hamburg oder am Komödienhaus in Dresden. 1930 meldete sich der Film bei der Grethe Weiser. Nach zahlreichen Nebenrollen wird ihre erste Hauptrolle als Jette Schönborn in “Die göttliche Jette (1937)” ein großer Erfolg. In den ersten Nachkriegsfilmen spielte die Weiser in zahlreichen Unterhaltungsfilmen mit, oft als obsiegende Witwe, resolute Tante oder gefürchtete Schwiegermutter. Ihr Markenzeichen blieb auch weiterhin: Herz mit Schnauze.

Es kamen mehr als 100 Filmen zusammen. Seit 1934 war sie mit dem Ufa-Produktionschef Hermann Schwerin liiert, den sie jedoch erst nach 24 Jahren 1958 heiratete. 1949 spielte sie unter der Regie ihrer Freundin Ida Ehre in Hamburg erstmals auf der Bühne die Rolle der Mary Miller in der Komödie „Das Kuckucksei“, die zu ihrer Paraderolle wurde. Sie spielte diese Rolle alle zehn Jahre und nannte sie daher scherzhaft „meine Oberammergauer Passionsspiele“. Mit Gerhart Hauptmanns klassischer Gaunerkomödie „Der Biberpelz“ feierte sie 1953 Erfolge auf der Bühne. In den 60er-Jahren kam das Fernsehen mit heiteren Theaterstücken dazu. Eines der erfolgreichsten Stücke war „Keine Leiche ohne Lily“.

1954 kehrte sie nach Berlin zurück. Grethe Weiser starb an den Folgen eines Verkehrsunfalls bei Bad Tölz. Auch ihr Ehemann, sowie die Haushälterin und die Pensionswirtin kamen bei dem Frontalzusammenstoß mit einem Lastkraftwagen am 02. Oktober 1970 ums Leben. Unter dem Namen Grethe Weiser-Schwerin wurde sie auf dem Friedhof Heerstraße in Berlin-Westend in einem Ehrengrab der Stadt Berlin im Feld 18-L-228/229 beigesetzt. In der Giesebrechtstraße 18, in Berlin-Charlottenburg erinnert eine Gedenktafel an die beliebte Künstlerin. Text und Fotos: Klaus Tolkmitt. schau auch mal hier: https://www.meinberlin-erleben.de/derquotverpacktequotadenauer.html

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