Friedrich III. stiftete kurfürstliche Akademie

Die Universität der Künste Berlin (UdK) in der Hardenbergstraße in Berlin-Charlottenburg ist neben der Freien Universität, der Humboldt-Universität und der Technischen Universität zwar die kleinste der vier Berliner Universitäten, jedoch die größte Kunsthochschule Europas.

 

 

 

 

 

 

Sie geht auf die 1696 von Friedrich III. gestiftete Kurfürstliche Academie der Mahler-, Bildhauer- und Architectur-Kunst zurück und ist damit weltweit eine der ältesten Schulen dieser Art. 1975 entstand durch Zusammenführung der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste und der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst die Hochschule der Künste Berlin (HdK). Zum 1. November 2001 wurde der HdK der Titel Universität verliehen.

Diese Namensänderung stellte keine Statusänderung dar, denn die HdK besaß bereits als einzige künstlerische Bildungseinrichtung in Berlin das Promotionsrecht und wurde haushaltsrechtlich wie die übrigen drei Universitäten behandelt. Aktuell gliedert sie sich in vier Fakultäten – Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst. Darüber hinaus betreibt sie zwei hochschulübergreifende Zentren, das Jazz-Institut Berlin (mit der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“) und das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz (mit der Hochschule für Schaulspielkunst „Ernst Busch“). Die über 600 Veranstaltungen der UdK im Jahr, in denen sich Lehrkräfte und Studierende gleichermaßen einem breiten Publikum vorstellen, haben eine feste Größe im vielfältigen Berliner Veranstaltungskalender. Text und Fotos: Klaus Tolkmitt

 

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