Berliner sind ehrlich und direkt, darum wird nicht selten von der Berliner "Kodderschnauze" gesprochen.

Im Alltagsdeutsch sprechen die Berliner untereinander gern unverblühmt und keiner nimmt es "krumm", wenn er damit konfrontiert wird. Wer also mit einem echten Berliner ins Gespräch kommt, sollte sich nicht persönlich angesprochen fühlen, wenn er Worte wie diese hört.

 

Dein Kopp uff ne Briefmake un de Post macht pleite...

Det Kind wer´n wa schon schaukeln.

Det is mir schnurz piepe´ejal.

Dir ham se wohl mit de Banane ausn Urwald jelockt, wa?

Dir ham se wohl als Kind zu heeß jebadet.

Dir ham se wohl mit de Banane ausn Urwald jelockt, wa?

 

Du kannst mir ma anne Pupe schmatzen..

Hab ick von Bockwurscht jeredet, det du dein Senf daszu jibst?

Hast wohl ne Mutpille jefressn, wa?

Haste Tomaten uffn Oogen oda wat?

Ick beess dia gleech die Nase ab und pust so lang bis dia deen Stehkrajen platzt.Ick gloob, meen Schwein pfeift.

Ick hau dir gleich `ne Wendeltreppe in`n Hals, dann kannste Dein Essen runtertragen!

Ick lach ma´n Ast und setz mir druff.

Is deen Vadder Vorsteha in ner Glaserei, oder warum stehsde mir im Weje?

Kannst ma mal die Hosenträger ruffklettan... 

Keene Zähne im Maul, aber Lapaloma pfeifen.

Nu plusta Dir ma nich so uff..

Verfatzda! Jeh ma aus de Oojen...

Wat bist’n du fürn Vojel?

Wat glotzt’n so, du Flitzpiepe?“ 

Wat kiekset so, Fatzke...

Wenn Doofheit quietschn würde, hättste nen janzen Tach ´ne Ölkanne dabei.

Wenn Doofheit kleen machen würde, könnste untan Teppich loofen.

Wer redet denn vom Kuchen, det du Krümel dir meldest?

 

 

Die Serie von Ausdrücken wird fortgesetzt

 

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