Zwischen Himmel und Erde

Verkehrsteilnehmer auf der Eisenacher Straße in Berlin-Marzahn müssen keinen Schreck bekommen, wenn hoch über ihren Köpfen „Figuren“ auf einem Hochhaus einen Balanceakt vorführen. Es handelt sich hier um die überlebensgroßen Kunstobjekte aus Aluminium des Installationskünstlers Hubertus von Goltz, der sein Ensemble „Himmelsnaher Balanceakt“ bezeichnet.

Auf den Dächern der beiden zwölfgeschossigen Hochhäuser Eisenacher Straße 61 und 63 nahe des Erholungsparks Marzahn schweben oder balancieren die Figuren auf der Hauskante, andere bewegen sich mit erhobenen oder gestreckten  Armen auf einer langen Stange. Der seit 1984 in Berlin lebende Künstler Hubertus von der Goltz will mit seinen Kunstfiguren den Balanceakt des Miteinanders im täglichen Leben versinnbildlichen. Das Kunstwerk entstand im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft Hellersdorf (WoGeHe).

Bereits in den vergangenen Jahren waren durch Großskulpturen an verschiedenen Punkten der Ortseingänge markante Punkte entstanden. So wurde beispielsweise in Kaulsdorf-Nord der "Turm mit Wetterhahn" errichtet, an der Riesaer Straße stehen der "Zeichner" und der "Betrachter". Mit Kunstobjekten in den Wohngebieten soll den einzelnen Quartieren eine individuellere Note gegeben werden. Etwa drei Prozent ihres jährlichen Investitionsvolumens verwendet die landeseigene Gesellschaft zur Wohnumfeldgestaltung. Quelle: Berliner Zeitung, Foto: Klaus Tolkmitt

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