Unbefestigter Sandweg wird Prachtstraße

Der Kaiserdamm

Der Kaiserdamm beginnt im Osten am Sophie-Charlotte-Platz und bildet die Fortsetzung des Straßenzugs Unter den Linden – Straße des 17. Juni – Bismarckstraße.

Im Westen endete der Kaiserdamm ursprünglich an der Preußenallee und schloss noch einen Teil der heutigen Heerstraße ein. Seit 30. März 1950 ist der Theodor-Heuss-Platz das westliche Ende. Etwa in seiner Mitte überquert der Kaiserdamm die Stadtautobahn sowie die Ringbahn. Die Heerstraße bildet über den Theodor-Heuss-Platz hinaus die westliche Fortsetzung der Ost-West-Achse.

Bis 1904 gab es hier nur einen unbefestigten Sandweg am Lietzensee. Auf Wunsch Kaiser Wilhelms II. wurde in Verlängerung der Bismarckstraße eine 50 Meter breite Prachtstraße angelegt und am 1. November 1906 für den Verkehr freigegeben. Seit dem 8. Dezember 1906 trägt die Straße zu Ehren Kaiser Wilhelms II. den heutigen Namen.

 

Das prächtige Eckhaus, Kaiserdamm 118 ist ein Baudenkmal, das 1907/08 von Hermann Heider erbaut und 1990 restauriert wurde. Es ist ein mehrgeschossiges Mietshaus im Stil der Neorenaissance mit kolossaler Giebelfront, einer mit Mosaiken verzierten Ladenzone, einem über dem Eingangsportal auf mächtigen figürlichen Konsolen ruhenden Erker, sowie weiteren, grau verputzten Erkern.

Quelle: Bezirksamt Charlottenburg, Wikipedia. Text und Foto: Klaus Tolkmitt, Foto Kaiserdamm 118: Harald Rossa

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