An der heutigen Grenze zwischen Berlin-Schöneberg-Tempelhof und dem Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg steht ein Denkmal, das an den Grenzverlauf zwischen Ost und West erinnert.

Autofahrer können die Skulptur von der Künstlerin Kerstin Becker auf der vierspurigen Bundesstraße 96 direkt am Stadtrand nicht übersehen, denn ein wenig erhöht, ragen Stahlplatten in den Himmel. Das drei Meter hohe Kunstwerk soll an die Maueröffnung erinnern.

Flüchtige und flüchtende Menschen, die aus dem Kunstwerk geschnitten und aufgesetzt wurden, suchen den Weg in die Freiheit und erklimmen die Mauerteile. Aus jeder Perspektive erschließt das Denkmal sich in unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten. Am 6. November 2009, 20 Jahre nach dem Mauerfall, wurde das Denkmal mit einem Fest an dem Ort feierlich eingeweiht, wo sich nach der Maueröffnung Bürger am Grenzübergang Kirchhainer Damm fröhlich in die Arme fielen. Quelle: Wikipedia, Text und Foto: Klaus Tolkmitt

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