Kultur im Grünen bei Mutter Fourage

Einst wurden hier Saatgut und Futtermittel gehandelt, inzwischen hat sich der hundertjährige Fouragehof im Berliner Ortsteil Wannsee in der Chausseestr. 15 A zu einem mediterranen Ensemble entwickelt. Die alte Kulturscheune mit seltenem Rautenfachwerk, die Galerie, eine Gärtnerei mit einheimischen Stauden und südlichen Gewächsen, das Hofcafé und der Naturkostladen prägen das Ambiente von „Mutter Fourage“ Aus der ökologischen Futter- und Gartenbedarfshandlung entwickelte sich 1989 einer der ersten Naturkostläden Berlins sowie der Handel mit Pflanzen, Terrakotten und Gartenbedarf. 1995 eröffnete das Hofcafe, das inzwischen zu den beliebtesten Gartenlokalen der Stadt zählt. Töpfe und Statuetten aus italienischer Terrakotta, Weinpflanzen und Zitronenbäumchen liegen wie eine zweite Schicht über dem grob gepflasterten Dorfidyll. Im Naturkostladen und im Café, die in die ehemaligen Stallungen eingezogen sind und in der Hofgärtnerei mit Topfpflanzen, Tonwaren, Körben und Gartenmöbeln ist der Geist des ländlichen Gewerbehofes noch lebendig.

 

 

Eine dichte Veranstaltungssaison, gerahmt von üppigen Marktfesten im Frühjahr und Herbst, ist das Herzstück der Unternehmung. In einer zur Galerie umgebauten Remise und der großen Scheune werden Ausstellungen eingerichtet, Konzerte, Lesungen und Theatervorstellungen gegeben, die bei einem anspruchsvollem Publikum einen festen Platz gefunden haben. Quelle: Mutter-Fourage. Fotos: Klaus Tolkmitt

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