Dort wo die Kantstraße aufhört und die neue Kantstraße in Berlin-Charlottenburg beginnt, macht am Amtsgerichtsplatz schon von weitem ein rotes Häuschen auf sich aufmerksam. Das Besondere an dem Häuschen, es war einst eine denkmalgeschützte Bedürfnisanstalt, die 1905 nach Entwürfen von Rudolf Walter und Walther Spickendorff errichtet wurde und heute die Creperie „Creplala“ beherbergt, die auf Crepes und Galettes spezialisiert ist.

Eine Galette ist ein aus der Bretagne stammender Buchweizenpfannkuchen, die herzhafte Variante der bekannteren süßen Crêpes. Belegt werden Galettes mit herzhaften Zutaten. Eine beliebte Variante ist die Galette Complète mit geraspeltem Käse, Rühr- oder Spiegelei und Kochschinken.

Während im Sommer die süßen und herzhaften Leckereien auch draußen auf der Terrasse vor der Kulisse des Charlottenburger Amtsgericht servieren werden, machen es sich die Gäste im Winter in der warmen „Stube“ am Kamin gemütlich und vergessen dabei die pulsierende Hektik auf der Kantstraße. Foto: Klaus Tolkmitt

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