Traditionslokal hat riesigen Knochen am Haus

Im Nikolaiviertel an der Poststraße/Ecke Mühlendamm in Berlin-Mitte befindet sich das Gasthaus „Zur Rippe“, das bereits um 1665 zum ersten Mal erwähnt wurde, als ein Schneider namens Brandeß das Gebäude erwarb, um mit dem Brauen von Bier sein Gehalt aufzubessern.

Das Besondere an dem Lokal ist aber, dass an der Hauswand ein ungewöhnlich großer Knochen hängt. Das Lokal war nicht durchgängig eine Gaststätte, aber der Knochen an der Fassade mit Blick zum ältesten Markt Berlins, dem Molkenmarkt, hing da schon immer.

Viele Mythen ranken sich um den Knochen. Am wahrscheinlichsten handelt es sich um einen Walknochen, der als Kuriosum auf dem Molkenmarkt verkauft wurde und vom Gastwirt als Erkennungszeichen am Haus angebracht wurde. Ein anderer Mythos besagt, dass es sich angeblich um die Rippe und das Schulterblatt eines erschlagenen Riesen aus den Müggelbergen handelt. Wie dem auch sei, das urige Traditionslokal bietet auch heute noch nach über 300 Jahren deftige Berliner Hausmannskost und süffige Biere. Quelle: Wikipedia, Text und Foto: Klaus Tolkmitt

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