Unser Stadtspaziergang durch das älteste Naturschutzgebiet Berlins beginnt an der Dorfkirche am Hindenburgdamm in Berlin-Lichterfelde im Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

Die Dorfkirche Lichterfelde ist ein Feldsteinbau des 14. Jahrhunderts, der mehrfach umgebaut und 1939 romanisiert wurde.

Gleich gegenüber der Dorfkirche liegt das Gutshaus Lichterfelde, heute ein Stadtteilzentrum von Steglitz. Das Gutshaus, auch Carstenn Schlösschen genannt, ist ein im klassizistischen Stil erbautes Landhaus.

Das Gutshaus in seiner jetzigen Grundform wurde wahrscheinlich 1780 auf einem älteren Vorgängerbau errichtet. Weder der Baumeister, noch seine ursprüngliche Verwendung sind bekannt.

Nach mehrfachen Umbauten zog schließlich der Großgrundbesitzer Johann Anton Wilhelm von Carstenn in das Gutshaus ein. 1865 hatte er unter anderem das Gut Lichterfelde erworben, um dort eine Villenkolonie zu gründen. Nach ihm wird das Gutshaus auch heute noch als Carstenn-Schlösschen bezeichnet.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde das Gutshaus zunächst von amerikanischen Soldaten, mit dem Zweck der Gründung eines Nachbarschaftsheims, übernommen.

Heute werden dort unter anderem soziale Beratung, Kulturveranstaltungen und Kurse zu verschiedenen Themen angeboten. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und gehört zu den Kulturdenkmälern in Lichterfelde.

 

 

Hinter dem Haus beginnt der Park, ein kleines Paradies für die Vogelwelt. Mit etwas Glück weist die Nachtigall den Weg, der uns zum Teltowkanal führt. Wir biegen links auf den breiten Weg und kommen schon bald an das Klinikum Benjamin-Franklin mit seinem Hubschrauber-Landeplatz. Von hier aus startet der ADAC-Rettungshubschrauber zu seinen Einsätzen.

 

 

 

Hinter dem Krankenhaus biegen wir am Teich links in das Bäketal. Wir nehmen den Weg rechts neben dem Teich parallel zum Dalandweg, überqueren die Klingsohrstraße und biegen nach weiteren 100 Metern rechts ab. Nachdem wir die Birkbuschstraße überquert haben und der Fußweg nach rechts abknickt, kreuzen wir noch einmal die Klingsohrstraße und die Gravelotstraße, bevor wir den Goebenteich erreichen. Er gehört zum Stadtpark Steglitz, der 17 Hektar groß, viel Abwechselung bietet. Im Sommer lädt der Rosengarten ein, der Minigolfplatz und der Biergarten des Schweizer Restaurant „Grüezi“. Hier wird u.a. das beliebte Vollmond-Bier aus dem Appenzeller Land ausgeschenkt.

Wir verlassen den Park Richtung Süden und kommen auf die Straße am Eichgarten, der wir links folgen bis zum Edenkobener Steg. An den Gartenkolonien biegen wir rechts ab und überqueren den Teltowkanal, halten uns weiterhin rechts, um schließlich den Stadtspaziergang am S-Bahnhof Lankwitz zu beenden. Quelle: Wikipedia, Text und Fotos: (c) Klaus Tolkmitt

 

Fotos von oben nach unten:

Die Dorfkirche Lichterfelde, Gutshaus Lichterfelde, Stadtpark Steglitz, ADAC-Rettungshubschrauber, Der Bäketeich,Das Vollmond-Bier im "Grüezi"

 

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