Die „East Side Gallery“ ist die längste Gemälde-Gallerie der Welt

Die einst hässlich graue Mauer zwischen Ost-und West-Berlin gehört schon lange der Vergangenheit an. An wenigen Stellen in Berlin finden sich noch Reste des „Eiserenen Vorhangs“, der die Stadt zwischen 1961 und 1989 trennte.

Das längste noch erhaltene Stück (Hinterland)-Mauer steht an der Mühlenstraße zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke in Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg direkt an der Spree. Inzwischen ein Denkmal, weil nach der Wiedervereinigung 118 Künstler aus 21 Ländern aus der Mauer ein Kunstwerk schufen - die „East Side Gallery“.

Mit einer Länge von über 1300 Metern ist sie die längste dauerhafte Open-Air-Galerie der Welt und bei Touristen ein beliebtes Fotomotiv. Die Künstler kommentierten in hundert Gemälden auf der ehemaligen Ostseite der Mauer mit den unterschiedlichsten künstlerischen Mitteln die politischen Veränderungen der Jahre 1989/90 und das Ende des „Kalten Krieges“.

Im Laufe der Jahre sind viele Bilder der East Side Gallery stark verwittert und leider auch beschmiert worden, so dass mehrere Sanierungen nötig waren, um das Gesamtkunstwerk zu erhalten.

Text und Fotos: Klaus Tolkmitt Die Populären Motive der East Side Gallery Einige der bekanntesten Malereien wie "Der Bruderkuss" von Dimitrji Vrubel oder Birgit Kinders durch die Mauer brechender Trabant sind bis heute populäre Postkarten-Motive.

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