Vor dem Berliner Bezirksrathaus in Treptow steht eine Skulptur, die an die lange Fischereitradition erinnern soll. Die „Karpfenjule“ ist allerdings eine fiktive Figur einer Fischerin, im Gegensatz zum „Hauptmann von Köpenick“, den es tatsächlich gegeben hat.

In Treptow (und das ist erwiesen) haben sich ganze Familien gleich mehrerer Generationen durch Fischfang und Fischhandel ernährt. Die Karpfenjule wurde als typische Vertreterin der Treptower Fischverkäuferinnen „geschaffen“, die für ihren Witz und ihre Lebensfreude bekannt war. Die Bronze-Skulptur von Peter Dietzsch wurde 1988 vor dem Rathauseingang an der Neuen Krugallee 4 aufgestellt. Text und Foto: Klaus Tolkmitt

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