S-Bahnhof im Stil der italienischen Renaissance

Als Teil der Berliner Stadtbahn gewann der S-Bahnhof Hackescher Markt schon im 19. Jahrhundert an Bedeutung. Eingerahmt von den Bahnhöfen Alexanderplatz und Friedrichstraße sticht der Hackesche Markt mit seinem Bauwerk aus Klinker und Terrakottaschmuck besonders hervor.

Die 12 Kilometer lange Berliner Stadtbahn wurde von 1875 bis 1882 gebaut und verband den Bahnhof Charlottenburg mit dem Ostbahnhof. Der Bahnhof Hackescher Markt wurde 1882 fertiggestellt und gehörte zu den schönsten der 11 Bahnhöfe auf der Strecke. Erst 1992 erhielt der Bahnhof seinen heutigen Namen. Nach der Fertigstellung stiegen die Fahrgäste bis 1951 an der Station „Börse“ aus, zu DDR-Zeiten am „Marx-Engels-Platz“.

1994 wurde der inzwischen denkmalgeschützte Bahnhof umfassend im italienischen Renaissance bauhistorisch saniert. Heute befinden sich in den Viaduktbögen Restaurants, Bars, Antik-Läden und Modegeschäfte. Während oben die S-Bahnzüge fahren, kann man im Erdgeschoss des Bahnhofes und auf dem Vorplatz essen, trinken oder einkaufen gehen. Quelle: Wikipedia, Text und Fotos: Klaus Tolkmitt

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