Die Schloßstraße

Rund zwei Kilometer zwischen dem Walter-Schreiber-Platz und dem Rathaus lässt es sich auf der Schloßstraße in Berlin-Steglitz im Bezirk Steglitz-Zehlendorf herrlich bummeln und shoppen. Auf der Haupteinkaufsstraße in Steglitz sind in gleich mehreren „Einkaufstempeln“ alle namhaften Markengeschäfte vertreten, die den Kunden das Geld aus der Tasche „ziehen“.

Unter der Straße verläuft die U-Bahnlinie U9 mit drei Bahnhöfen (U-Bahnhof Rathaus Steglitz, U-Bahnhof Schloßstraße und U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz). Die Schloßstraße ist Teil der alten Straßenverbindung von Berlin nach Potsdam und Brandenburg an der Havel. Seit Ende des 18. Jahrhunderts gab es hier eine leistungsfähige Chaussee. Die Berlin-Potsdamer Chaussee war eine der ersten gepflasterten Straßen im Königreich Preußen. Mit dem raschen Wachstum der Gemeinde Steglitz in der wilhelminischen Epoche wurde die Schloßstraße um 1900 zu einer modernen städtischen Hauptstraße ausgebaut.

 

Seit der reichsweiten Nummerierung der Fernverkehrsstraßen 1932 (ab 1934 Reichsstraßen) war die Schloßstraße Teil der Reichsstraße 1 von Aachen über Berlin und Königsberg nach Eydtkuhnen an der Grenze zu Litauen. Sie entspricht der heutigen Bundesstraße 1. Mit Eröffnung der südöstlich verlaufenden A 13, heute A 103 wurde der Verlauf der B 1 auf die Autobahn verlegt, da diese nun die Funktion der Hauptverkehrsachse übernahm.

Der Name „Schloßstraße“ verweist auf das am Ende der einstigen Dorfaue befindliche Steglitzer Schloss. Es wurde 1804 für den Erbherren auf Steglitz, den späteren preußischen Justizminister Carl Friedrich von Beyme, erbaut und ist das historisch wertvollste Gebäude des Ortsteils. Da es später auch Landsitz des preußischen Generalfeldmarschalls Friedrich von Wrangel war, wird es heute auch Wrangel-Schlösschen genannt und beherbergt u.a. das Schlosspark-Theater. Quelle: Wikipedia, Text und Fotos: Klaus Tolkmitt

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