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Schon 1962 erinnert ein Denkmal an die Wiedervereinigung

Das Denkmal „Wiedervereinigung“ steht in der Grünanlage Liesen- / Ecke Chausseestraße Im Berliner Bezirk Wedding. Es ist nach einem Entwurf der Künstlerin Hildegard Leest aus grob behauenem Muschelkalk angefertigt und wurde 1962 aufgestellt. Hilde Leest wurde als Bildhauerin bekannt und schuf das Modell für das Kraftwerk Friedland. Angestellt bei den Architektenbrüdern Bruno Taut und Max Taut in Berlin, verlor sie ihr Atelier durch Einwirkungen des Zweiten Weltkriegs. Nach Ende der Schulzeit begann Leest im schlesischen Bunzlau eine Ausbildung zur Keramikerin und einem Studium an der Königsberger Kunst- und Gewerkschule. Nach dem Krieg kehrte Leest nach Berlin zurück und schuf dort Porträtplastiken, u. a. von Ernst Reuter. Andere Skulpturen sind „Die munteren Rochen“, „Hockender Knabe“ und „Das Gespräch.“ Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde die Künstlerin, die am 27. November 1970 in Berlin verstarb, durch ihre Monumentalplastik „Wiedervereinigung“. Text und Foto: Klaus Tolkmitt

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