Der Grunewaldturm in Berlin - Ein Turm wie eine Märchenburg

Der rote Backsteinturm der märkischen Gotik steht auf dem Karlsberg im Berliner Ortsteil Grunewald, am westlichen Waldrand des Grunewaldes an der Havelchaussee 61. Wer die 204 Stufen zur überdachten Aussichtsplattform bewältigt hat, kann in 36 Meter Höhe über dem Boden und etwa 86 Meter über dem Wasserspiegel den Blick über die Baumwipfel bis nach Potsdam genießen.

Bei schönem Wetter bietet sich vom Grunewaldturm an der Havel ein spektakulärer Blick über die Havel und den idyllischen Grunewald.

Der Grunewaldturm ist Denkmal, Aussichtsturm und Ausflugsziel zugleich, ein Kleinod verspielter Backsteinarchitektur. Nach einem herrlichen Rundblick über die Landschaft können sich Besucher in dem Restaurant mit Terrasse kulinarisch verwöhnen lassen.

Gebaut wurde der Turm Ende des 19. Jahrhunderts als Denkmal. Mit einem repräsentativen Aussichtsturm wollte der Kreis Teltow damit den deutschen Kaiser Wilhelm I. anlässlich seines 100. Geburtstags ehren. Noch heute steht sein Marmorstandbild in der Halle und an den Seiten kann man in großen Lettern lesen: "König Wilhelm I. zum Gedächtnis. Der Kreis Teltow baute mich 1897".

Eine umfassende Sanierung des Turmes erfolgte 1953. Im Oktober 2007 wurde der Turm wegen erheblicher Baumängel an der Treppenanlage gesperrt. Die nachfolgende erneute Sanierung für 1,5 Millionen Euro dauerte bis Ostern 2011.

Die Öffnungszeiten für Turm und Restaurant sind Montag-Sonntag von 10 bis 22 Uhr

Hinweis: Es gibt keinen Fahrstuhl, die Aussichtsplattform ist nur über die Treppenstufen zu erreichen. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzen möchte, fährt mit der Buslinie 218 ab Theodor-Heuss-Platz. Der Bus fährt in der Regel alle 30 Minuten. Besonders viel Spaß macht die Fahrt, wenn die BVG ihre historischen Busse einsetzt, mit denen es gemütlich die Havelchaussee entlang geht. Quelle: Wikipedia, Fotos: Klaus Tolkmitt

 

 

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