Sie beugen sich tief runter, um mit ihrer Rennmaschine optimal im „Wind“ zu liegen. Die legendären Motorrad-Rennfahrer Ernst Henne auf einer BMW (re. im Bild) und Ewald Kluge auf einer DKW erinnern an die große Zeit der Motoradrennen auf der Berliner Avus. Die eindrucksvolle Skulptur aus Bronze steht seit 1989 an der ehemaligen Nordkurve in der Nähe der heutigen Berliner Messe auf originalen Steinen der schrägen Rennpiste. Die Skulptur wurde bereits 1938/39 von Max Esser geschaffen, damals aber nie aufgestellt und ist lange in Vergessenheit geraten.

Der Bildhauer, der im Dezember 1945 in Berlin starb, wurde besonders bekannt als Tierbildhauer und Gestalter von Porzellanfiguren. Außerdem sind einige Medaillen von ihm überliefert. Ab 1906 stellte Esser regelmäßig auf der Großen Berliner Kunstausstellung aus. Ab 1908 war er Mitarbeiter in den Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst in Unterweißbach. Ab 1920 wohnte er in Meißen, wo er von 1920 bis 1931 bei der Manufaktur Meißen beschäftigt war. Später fertigte er Porzellanmodelle für Hutschenreuther, die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin und Rosenthal. Quelle: auszugsweise Wikipedia, Foto: Klaus Tolkmitt

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