Im Wuhletal die Natur genießen

Ein Spaziergang oder eine Radtour durch das Wuhletal ist nicht nur lehrreich, denn es gibt dort mehr als 250 Arten an Farn- und Blütenpflanzen und viele Tierarten, darunter 23 geschützte bzw. gefährdete Arten wie Feldhase, Mauswiesel, Bisam und Schermaus, sondern auch erholsam. Denn beiderseits der Wuhle wurde ein erlebnisreicher Wanderweg ausgebaut. Er ist für Familien mit Kinderwagen, sowie für Rad- und Rollstuhlfahrer gleichermaßen zugänglich. Rastplätze, Aussichtsplattformen und zahlreiche Bänke säumen den Rand des Weges.

Der Wuhletal-Wanderweg zählt zu den bedeutendsten und längsten des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf. Hier bietet sich die Möglichkeit dem Trubel der Großstadt für ein paar Stunden zu entfliehen und einfach etwas Energie zu tanken. Das Wuhletal entstand als Schmelzwasserrinne vor etwa 10 000 Jahren. Es erstreckt sich vom Quellgebiet der Wuhle in Ahrensfelde bis zur Mündung in die Spree in Berlin Köpenick. Mit einer Länge von ca. 20 km bildet das Wuhletal gleichzeitig den größten zusammenhängenden Grüngürtel Berlins und verbindet in Nord-Süd-Richtung die Barnimer Feldmark mit der Spreeniederung.

Der Weg führt von Ahrensfelde bis nach Köpenick. Der eigentliche Startpunkt ist der Kletterfelsen im Eichepark, 1,3 km östlich des S-Bahnhofes Ahrensfelde. Geht man vom Kletterturm in südliche Richtung ist man nach 15,4 km am Ende des Wanderweges angelangt, dem S-Bahnhof Köpenick Der Weg ist gut ausgeschildert und besteht aus Asphalt, festen Schotterwegen und Betonplatten. Besonders am Wochenende sind viele Fußgänger, Jogger und Hundehalter unterwegs. Dennoch wird man durch die sehr grüne Strecke belohnt. Die Berliner City ist nicht allzuweit entfernt. In Köpenick besteht u.a. Verbindung an den Spree-Radweg, am S-Bahnhof Ahrensfelde besteht Anschluss an den Barnimer Dörferweg. Fotos: Klaus Tolkmitt. von oben nach unten: Die Wuhle, Der Kletterfelsen, Der Wuhleradweg.

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