Nur wenige Kilometer von der Berliner Innenstadt entfernt schlängelt sich um den sagenumwobenen Teufelssee ein Naturlehrpfad

Der Teufelssee und das Teufelsmoor liegen im Ortsteil Berlin-Köpenick am Fuße des Kleinen Müggelbergs in der Köpenicker Bürgerheide. Die Fläche beträgt rund 1,2 ha. Der flache und nährstoffreiche See ist ein in der Eiszeit entstandenes Hochmoor, das vom Schmelzwasser des Eises als Senke ausgestrudelt wurde. Am See unterhält die Waldschule Teufelssee einen drei Kilometer langen Naturlehrpfad, der rund um den See, vorbei an seltenen Pflanzen wie Teichrosen, Wasserschierling und Sonnentau, führt. Da der Untergrund teilweise morastig ist, führt ein Großteil des Pfads über Holzbretterwege. Einige hundert Meter südwestlich des Sees befindet sich der Müggelturm am westlichen Hang des Kleinen Müggelbergs. Moor und See liegen in unmittelbarer Nachbarschaft des „Lehrkabinetts Teufelsee“ der Berliner Forsten.

Das Teufelsseemoor lässt sich auf verschiedenen Wegen erreichen. Von der Gaststätte Rübezahl am Müggelsee gelangt man über den Müggelheimer Damm zum Teufelssee und dem Lehrkabinett der Berliner Forsten, wo man sein Wissen zur Moor- und Waldökologie vertiefen kann. Durch das sogenannte Portal betritt man das Waldgebiet. Vorbei an einem Waldspielplatz führt der Weg zum Teufelssee. Nach ca. 150 Metern ist auf der rechten Seite eine Treppe zu sehen. Über diese erreicht man den kleinen Müggelberg, auf dem in 88 Metern Höhe der Müggelturm steht. Von der rund 30 Meter hohen Aussichtsplattform des Müggelturms bietet sich ein wunderschöner Rundumblick über den Müggelsee, die Müggelberge und den Langen See.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Infos und Anfahrt: Parkplatz „Rübezahl“ am Müggelheimer Damm nutzen. Dort hält auch der Bus X69. Überquert man den Müggelheimer Damm am Zebrastreifen, kommt man zum Teufelssee und Teufelsseemoor, einem FFH-Gebiet. FFH steht für Flora-Fauna-Habitat, also ein besonders schützenswerter bzw. schutzbedürftiger Lebensraum von Pflanzen und Tieren. Auf dem Naturlehrpfad erfährt man einiges über Pflanzen und Tiere und die Entstehung des Gebietes. Der Rundweg ist ausgeschildert und dauert etwa eine Stunde. Liest man die Informationen und bleibt öfter mal stehen, um den Vögeln zuzuhören, kann man auch gut zwei Stunden auf dem Pfad verbringen. Quelle: Wikipedia, Fotos: Klaus Tolkmitt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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